"Wege in die Berufswelt – Miteinander Perspektiven entwickeln" - Berufsorientierung der Nibelungen Schule

28.05.2026 | 

Vom 18.-22.05.2026 führten wir ein Seminar zur Berufsorientierung gemeinsam mit Schüler*innen und Begleitpersonen aus der Nibelungen Schule für fünf Tage in der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein durch.

Zu Beginn des Seminars stand das Ankommen, das gegenseitige Kennenlernen sowie der Aufbau einer vertrauensvollen Gruppenatmosphäre im Mittelpunkt. Durch biographische Methoden, Gruppenübungen und erlebnispädagogische Elemente reflektierten die Teilnehmenden ihre Erwartungen, Interessen und bisherigen Erfahrungen. 

Im weiteren Verlauf setzen sich die Jugendlichen mit grundlegenden Fragen rund um das Thema Arbeit auseinander. Dabei wurden gesellschaftliche Aspekte wie die Bedeutung, Wertschätzung und Entlohnung verschiedener Tätigkeiten thematisiert und gemeinsam diskutiert. Die Teilnehmenden lernten, Arbeit aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und entwickeln ein besseres Verständnis für berufliche und gesellschaftliche Zusammenhänge. 

Ein zentraler Schwerpunkt des Seminars lag auf der Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken, Fähigkeiten und Interessen. Die Schüler*innenbeschäftigen sich mit Schlüsselqualifikationen und Kompetenzen, die für die Arbeitswelt relevant sind, und lernten, ihre eigenen Fähigkeiten bewusster wahrzunehmen und einzuordnen. 

Darauf aufbauend recherchieren die Teilnehmenden verschiedene Berufsbilder mithilfe digitaler Informationsangebote der Bundesagentur für Arbeit. Die Ergebnisse werden präsentiert und gemeinsam reflektiert. Ergänzend dazu erhielten die Jugendlichen im Rahmen einer Betriebsbesichtigung im Ökodorf Brodowin praktische Einblicke in betriebliche Abläufe und unterschiedliche Berufsfelder. Die anschließende Auswertung unterstützt dabei, persönliche Eindrücke mit den zuvor erarbeiteten Themen zu verknüpfen. 

„Das Seminar verband die berufliche Orientierung mit Persönlichkeitsentwicklung und schaffte einen geschützten Rahmen, in dem die Jugendliche ihre Perspektiven für die Zukunft erweitern konnten.“ Bildungsreferentin Lina Urbat