Vielfalt leben lernen

Auf Vielfalt bauen: GrundschülerInnen erkunden ihre gemeinsamen Stärken

GrundschülerInnen aus Berlin-Neukölln erkunden die Vielfalt und entdecken dabei sich selbst. „Es macht ihnen sichtlich Spaß, Inhalte auch mal außerhalb schulischer Wege erfahren zu können.“

22 GrundschülerInnen aus Berlin-Neukölln erkunden die Vielfalt und entdecken dabei sich selbst. Den Rahmen dazu bietet das Projekt „Vielfalt leben lernen“.

Werneuchen, 15. Februar 2012. Die Gruppe "Seesterne" der Fritz-Karsen-Schule in Berlin-Neukölln ist vom 13. bis 17.2. in Werftpfuhl zu Gast. Die 22 Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren gehen auf die Suche nach ihrer Identität in der Gruppe. Was macht mich aus? Was macht uns als Gruppe aus, wo liegen unsere Stärken? Die SchülerInnen sollen spielerisch, entdeckend und handlungsorientiert erleben, was es bedeutet, in Vielfalt zu leben, welche Chancen sich daraus ergeben, dass alle Menschen anders sind. Der Besuch dieser Schulklasse bildet den praktischen Auftakt des Projekts „Vielfalt leben lernen“.

Es wird über vieles gesprochen, im Vordergrund aber steht das eigene Erfahren durch Spiele und erlebnispädagogische Methoden. Außerdem ermöglicht es das Projekt den Kindern, gemeinsam kleine Produkte zum Thema herzustellen, die das Vermittelte greifbar machen: Es werden Figuren gebastelt, Kunstwerke erstellt und eine Fotoausstellung wird konzipiert und umgesetzt. Natürlich kommt auch die Freizeit nicht zu kurz. Bei Vorleseabenden, Tischtennis und Kicker oder in der Disco kann ebenso entspannt wie sich besser kennen gelernt werden.

„Die Kinder sind sehr lebhaft, aber auch unglaublich engagiert und interessiert,“ sagt Bildungsreferentin Bettina Dettendorfer, „es macht ihnen sichtlich Spaß, Inhalte auch mal außerhalb schulischer Wege erfahren zu können.“

Das Projekt „Vielfalt leben lernen“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Diversity-Strategien an Grundschulen zu entwickeln und umzusetzen und damit die GrundschülerInnen für ein Leben in Vielfalt zu sensibilisieren und sie gleichzeitig zu stärken. Daneben ist die Entwicklung von didaktischen Konzepten und methodischen Handreichungen für die Kooperation von außerschulischer Jugendbildung mit Grundschulen geplant.

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Informationen und Rückfragen:

Bettina Dettendorfer

Bildungsreferentin

Freienwalder Allee 8-10

16356 Werneuchen/Werftpfuhl

Tel: +49.33398.8999. 25

Fax: +49.33398.8999. 13

Mail an Bettina Dettendorfer